Keramikrohre 2018-10-19T10:52:42+00:00

KERAMIKROHRE

Feuer und Flamme für die Holzheizung

Energieeinsparung durch regenerative Brennstoffe  / Sicher bei hohen Temperaturen – Abgassysteme müssen rußbrandbeständig sein / Experten empfehlen langlebige Keramikschorn-steine schon bei der Planung von Neubauten / Langfristige Option auf flexibles Heizen erhöht den Wert einer Immobilie / Hart-Keramikrohre für alle Heizarten und Temperaturen / Präsentation der Produktpalette auf der Fachmesse BAU 2019 in München

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Waldsassen / Schirnding (prs). – Über 70 Prozent der Bauherren wünschen sich gemäß einer Umfrage eine Holzfeuerstätte im eigenen Haus. Doch klaffen Wunsch und Wirklichkeit immer noch auseinander. Denn nach Angaben des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima heizt nur etwa jeder vierte Haushalt mit Holz – immerhin 10 bis 11 Millionen Holzfeuerstätten. Dass viele Hauseigentümer gleichwohl nicht den Genuss von Gemütlichkeit und Wohlbefinden vermittelnden Kamin- oder Kachelöfen gelangen, hat zumeist wirtschaftliche Gründe: „Um Baukosten zu sparen, werden viele Häuser ohne Schornstein errichtet, zumal wenn die Planer allein auf Luft- / Wasser-Wärmepumpen setzen“, so Anton W. Hart, Vorstandsvorsitzender der Hart Keramik AG, Waldsassen / Schirnding. Vergessen werde dabei allerdings häufig, den Investitionskosten die Betriebs- und Energiekosten über den gesamten Lebenszyklus gegenüber zu stellen.

Gerade bei der schon erwähnten Luft-/Wasser-Wärmepumpe, deren Anteil im Neubau über etwa 20 Prozent beträgt, kann der Energiespareffekt durch eine zusätzliche Einzelraumfeuerstätte signifikant sein. Das gilt besonders für die kalte Jahreszeit, wenn das moderne System weniger effizient arbeitet und die bereit gestellte Wärmemenge um bis zu 65 Prozent zurückgehen kann. Ein hybrides Heizsystem aus Wärmepumpe und Holzfeuerung steigert darüber hinaus erheblich den Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtversorgung des Neubaus. Auch beim traditionellen Heizen mit Gas oder Öl senkt ein Kamin- oder Kachelofen besonders in den Übergangszeiten von Herbst und Winter den Verbrauch an fossilen Energieträgern.

„Dass Holzfeuerstätten weniger gut in modernen, luftdichten Gebäuden betrieben werden können, ist ein weit verbreiteter Irrtum“, erklärt Hart-Produktmanager Sven Eulenstein. Mit einem Luft-Abgas-Keramikschornstein könne der Betrieb raumluftunabhängig erfolgen, so dass auch eine Kombination mit raumlufttechnischen Anlagen wie z.B. einer Lüftungsanlage möglich ist. Das Luft-Abgas-System sorgt dafür, dass Abgasabführung und Verbrennungsluftzufuhr durch getrennte Schächte erfolgen. An Keramik-Schornsteinrohren hält Hart Keramik darüber hinaus eine ganze Palette unterschiedlicher Typen bereit, die das Unternehmen auch auf der Fachmesse BAU 2019 in München präsentieren wird. Dazu zählen u.a. klassische Keramikrohre, AT-Schornsteinrohre mit erhöhter Rußbrandbeständigkeit sowie das Multikeram-Muffenrohr. Es ist geeignet für alle „W 3 G“-Systeme, die z.B. bei Pelletheizungen erforderlich sind. Das multifunktionale Produkt deckt bei Neubau und Sanierung alle Betriebsweisen und Brennstoffe ab. Die langfristige Option auf flexibles Heizen steigert so den Wert eines Hauses.

Keramikrohre für Schornsteine sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Geschäftszweig für Hart Keramik. Das Unternehmen ist heute auf diesem Gebiet der zweitgrößte Hersteller Europas, verzeichnet eine Exportquote von 60 Prozent und ist mit dem Produkt in 22 Ländern vertreten. Anton W. Hart: „Keramikrohre finden also nicht nur in Deutschland, sondern europaweit viel Anklang. Sie besitzen anerkanntermaßen eine ganze Reihe von Vorteilen. Sie sind rußbrand-, temperatur- und säurebeständig und weisen aufgrund ihres Gewichts hervorragende Schallschutzwerte auf. Das Material hat eine hohe Festigkeit und Langlebigkeit und benötigt keinen Blitzschutz. Die Rohre ermöglichen den verstärkten Einsatz regenerativer Energien und sind voll recyclingfähig.“